Gehen Sie zum Hauptmenü Als die arbeit aufhörteKalkarbeit und kalkbrennungDie Käse


1997 kaufte Skov-og naturstyrelsen Mønsted Kalkgruben. Die Veranlassung war, dass die Gruben einige Jahre für Besuchende offen waren, aber von dem Besitzer geschlossen wurden. Deswegen kaufte der Staat die Gruben, die Kalkwerksgebäude und ungefähr 14 Hektar Land, so dass alle Interessen der Mønsted Kalkgruben unter Denkmalschutz sind. Der Schutz der Gruben als die bedeutungsvollste Überwinterungsstelle der Fledermäuse in Europa ist wichtig, aber auch die bedeutungsvollen kulturhistorischen, biologischen Interessen, die mit den Gruben verbunden sind. Dieser Prospekt erzählt davon.

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Der Geiger Anker Buch hatte Mønsted Kalkgruben im Besitz von 1981, bis der Staat die Gruben kaufte. Nicht nur Anker Buch, sondern auch andere anerkannte Künstler gaben im Kalkwerksgebäude und unterirdisch Konzerte. Eine Tradition die noch lebt. Mønsted Kalkgruben ist seit langem ein Kulturträger.

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Als die Dänen vor mehr als 1000 Jahren christianisiert wurden, bekamen sie auch einen Nebenberuf, "Kalkarbeit und Kalkbrennung". Die Mönche, die mit dem Christentum nach Dänemark kamen, kannten Techniken, die für die Dänen unbekannt waren, z.B. Kalkbrennung zur Gewinnung von Mörtel. Kirchen gehörten zu der neuen Religion, und die wurden aus Steinen gebaut. Das Klebemittel, das die Steine zusammenband, war gebrannter Kalk, der zu Mörtel gelöscht war, ein ganz neues Baumaterial in Dänemark.

Unter Mønsted fand man einen Kalkberg. Der Kalk war zu diesem Zeitpunkt ein nutzloser Stein, aber wurde jetzt eine Quelle zu Einkommen. Im Laufe von 200 Jahren wurden mehr als 2000 Steinkirchen gebaut, 10 pro Jahr. Das Kirchenbauen war die Initialzündung zu der Kalkindustrie in Mønsted. Eine Produktion die 1978 aufhörte.

Mønsted liegt nur 14 km von Viborg, der Hauptstadt des Mittelalters mit 12 Pfarrkirchen, einem Dom, Klöstern und vielen Bürgerhäuser. Ein baulüsterner Bischof und ein reiches Bürgertum bedeuteten, dass Mønsted immer Kunden für den gebrannten Kalk hatte. Das war auch für eine stabile Produktion notwendig. Im 16. Jahrhundert, als Viborg eine Konjunkturflaute erlebte, hatte Mønsted schon einen neuen Markt gefunden. Im Jahre 1860, als die Produktion ihren Höhepunkt erreichte, wurden von Mønsted und Daugbjerg 3000 Wagenladungen mit gebranntem Kalk zu Verbrauchern in ganz Jütland verfrachtet.

1872 verkauften die Bauern in Mønsted die Kalkprivilegien an die Grossindustrie "Mønsted Kalkværker", die später einen Teil von "De jydske Kalkværker" wurde. Der Kalk wurde jetzt nicht mehr nur zur Mörtelherstellung verwendet. Die Metallindustrie und die chemische Industrie kauften jetzt auch Kalk, und die Landwirtschaft verwendete den Kalk auf den Feldern. Der schlechteste Kalk wurde also eine Verkaufsware, und die nutzlosen Feuersteine endeten als Steinschutt, Fundamente und Mauerwerk. Die Kalkarbeit war jetzt eine ganzjährige Beschäftigung. Im Winter arbeitete man in den Gruben und im Sommer in den offenen Kalkbrüchen. Der Grossbetrieb mit Feldbahn und Kipploren erforderte grössere Stollen, aber der Kalk wurde nach wie vor mit Spitzhacken losgehackt.

1953 hörte die Arbeit in den Gruben auf, 2 Jahre später in dem Kalkbruch. Die Öfen brannten bis 1978 noch Kalk aus Djursland. Das rote Kalkwerksgebäude mit den Schornsteinen ist ein Denkmal für die Industrieabenteuer des letzten Jahrhunderts in Mønsted.



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In Mønsted Kalkgruben werden 200 Tonnen Käse gelagert. Der Käse wird auf der kleinen Molkerei in Vellev hergestellt. 8 Wochen liegt er in den Gruben, um zu reifen. Der Käse wird einmal jede Woche gewendet. Die Luftfeuchtigkeit von 98 % und die feste Temperatur von 8 Grad sind vorzügliche Bedingungen für die Reifung des Käses.

Der meiste Käse wird nach Deutschland exportiert, wo er als Höhlenkäse verkauft wird. Sie können auch den Käse hier im Kiosk kaufen - vielleicht das beste Souvenir, das Sie von Mønsted Kalkgruben mit nach Hause nehmen können.